Judo, Teamgeist und jede Menge Motivation
Sebastian Häfker, Polizeihauptkommissar und erfolgreicher Judo-Sportler (Silbermedaillengewinner bei der Judo-WM in seiner Altersklasse), engagiert sich mit seiner Institution „SV Kompass – Gemeinsam formen wir die Zukunft – durch Sport, Zusammenhalt und Engagement“ seit Jahren für soziale Projekte in und um Osnabrück.
Bisher vor allem an Grundschulen aktiv, wird nun gemeinsam mit der Friedensschule Osnabrück ein neues, spannendes Kapitel aufgeschlagen. „Die Friedensschule ist unglaublich offen für solche Projekte. Man merkt einfach, dass es hier darum geht, den Kindern neue Chancen und Interessen zu eröffnen. Dieses Vertrauen und die Bereitschaft, auch mal etwas Neues auszuprobieren, sind die perfekte Grundlage, um die Kids zu motivieren und gemeinsam etwas Starkes auf die Beine zu stellen.“, erklärt Sebastian Häfker die ähnlichen Visionen und Ziele.
Plan des Projekts ist es, ein bis zwei Judo-Teams aufzubauen, die im Juni beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia“ an den Start gehen sollen. Damit dort nicht nur sportlich, sondern auch als Gemeinschaft überzeugt wird, ist für das zweite Halbjahr eine Judo-Werkstatt an der Friedensschule geplant. Hier sollen die Teilnehmenden intensiv trainieren, zusammenwachsen und sich gezielt auf den Wettkampf vorbereiten.
Um die passenden Lernpartnerinnen und Lernpartner zu finden, stellten Sebastian Häfker und Schulleiter Christoph Wiebke das Projekt zunächst theoretisch vor – gefolgt von einem Schnuppertag auf der Judomatte. Und der hatte es in sich: 52 motivierte LernpartnerInnen und Lernpartner, aufgeteilt in fünf Gruppen, probierten erste Haltegriffe und Verteidigungsaktionen im Bodenkampf aus. Die Begeisterung, die Teilnehmerzahl und das Niveau der Gruppen waren durchweg überzeugend.
Für Sebastian Häfker ist dabei klar: Entscheidend ist nicht nur Technik. Es geht darum zu sehen, wer bereit ist, auch dann weiterzumachen, wenn es anstrengend wird. Wer am Turnier teilnehmen möchte, braucht Ausdauer, Freude am Judo, Respekt und ein verlässliches Auftreten – in der Schule genauso wie außerhalb. Denn am Ende zählt, dass man sich aufeinander verlassen kann.





