Große Anerkennung für ein besonderes Bildungsprojekt: Das Gemeinschaftsprojekt „demoKI“ der Friedensschule, des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung Osnabrück sowie der Polizei Osnabrück wurde beim Deutschen Präventionstag in Hannover ausgezeichnet.

Vor Ort präsentierte sich „demoKI“ nicht nur mit einem eigenen Stand, sondern vor allem mit einem Ansatz, der überzeugt: Die Inhalte werden nicht über Jugendliche vermittelt, sondern direkt von ihnen selbst. Unsere Lernpartnerinnen und Lernpartner erklärten Besucherinnen und Besuchern eigenständig ihre Arbeitsweise, stellten den Peer-to-Peer-Ansatz vor und präsentierten konkrete Ergebnisse ihrer Arbeit.

Im Zentrum des Projekts stehen drei grundlegende Leitfragen:

  • Was kann Künstliche Intelligenz?
  • Wie funktioniert sie?
  • Welche Auswirkungen hat sie auf unsere Gesellschaft?

Durch die intensive Auseinandersetzung mit diesen Fragen erwerben die Jugendlichen wichtige Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Medien. Sie lernen, Desinformation, Hate Speech und demokratiefeindliche Inhalte besser zu erkennen und kritisch einzuordnen. Gleichzeitig reflektieren sie die Wirkung von Künstlicher Intelligenz auf ihr eigenes Denken und Handeln.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Kultusministerin Julia Willie Hamburg, die sich direkt von den Jugendlichen das Projekt vorstellen ließ und ihnen zu ihrer erfolgreichen Arbeit gratulierte. Dieses Interesse unterstreicht die Relevanz und Aktualität des Projekts.

Auch mediale Aufmerksamkeit ließ nicht auf sich warten: Ein Team des NDR Niedersachsen war vor Ort und berichtete über „demoKI“.

Die im Projekt entstandenen Materialien werden anderen Schulen zur Verfügung gestellt und können über die Website demoki.info abgerufen werden. So trägt „demoKI“ dazu bei, Medienkompetenz und Demokratiebildung auch über die eigene Schule hinaus nachhaltig zu stärken.

PS: Hier geht es zum Artikel in der NOZ: https://www.noz.de/lokales/wir-von-hier/osnabrueck/artikel/friedensschule-osnabrueck-gewinnt-praeventionspreis-mit-demoki-50512376

Wissen zum Anfassen, Staunen und Mitmachen: Ein ganz besonderes Highlight erlebten die Schülerinnen und Schüler der Friedensschule beim PUR+ Live Lab des ZDF. Gemeinsam mit dem bekannten Moderator Eric Mayer, dem „Stuntman des Wissens“, wurde die Bühne zum interaktiven Klassenzimmer.

Den feierlichen Auftakt der Veranstaltung übernahm Peter Kunz, Leiter des ZDF-Landesstudios Niedersachsen in Hannover.

Im Mittelpunkt standen spannende Fragen und Experimente aus der beliebten Wissenssendung PUR+. Mit überraschenden Requisiten, eindrucksvollen Videos und anschaulichen Live-Experimenten wurde Wissenschaft greifbar gemacht. Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler davon, selbst Teil der Show zu werden: Sie konnten mitraten, mitdenken und aktiv mitentscheiden.

Ein zentrales Thema war die Medienkompetenz. Anschaulich wurde gezeigt, wie KI-generierte Fake News entstehen und warum sie so gefährlich sein können. Die Jugendlichen lernten dabei nicht nur theoretisch, sondern konnten direkt erleben, wie wichtig ein kritischer Umgang mit Informationen ist.

Auch weitere spannende Fragestellungen sorgten für große Aufmerksamkeit: Sind Haie wirklich gefährlich? Wie verhält man sich in einem sinkenden Auto richtig? Und woran erkennt man Fake News? Die Antworten darauf gab es live auf der Bühne – verständlich, interaktiv und alles andere als langweilig.

Ganz im Sinne des Mottos „Wissen macht Spaß – besonders, wenn man es live erleben kann!“ wurde das PUR+ Live Lab zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Ein herzlicher Dank gilt dem ZDF, dem PUR+ Team sowie allen Unterstützenden und Mitwirkenden, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Ebenso danken wir unseren Kooperationsschulen – dem Gymnasium Carolinum Osnabrück, der Rückertschule Osnabrück und der Elisabethschule Osnabrück – für die gemeinsame Teilnahme an diesem besonderen Event.

Sozialtrainings von Büro49 an der Friedensschule Osnabrück

Die Institution Büro49 bietet an der Friedensschule Osnabrück wöchentlich drei unterschiedliche Sozialtrainings an. Ziel dieser Angebote ist es, die sozialen und persönlichen Handlungskompetenzen der LernpartnerInnen zu stärken und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, respektvollen und verantwortungsvollen jungen Menschen zu begleiten.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Respekt, Empathie, Teamfähigkeit, Konfliktlösung sowie ein bewusster und fairer Umgang miteinander – sowohl im Schulalltag als auch im digitalen Raum.


Unsere wöchentlichen Angebote im Überblick:

Mission miteinander – für LernpartnerInnen des 5. Jahrgangs (2× pro Woche)

In einer Gruppe von 12–14 LernpartnerInnen (LP) steht das gemeinsame Miteinander im

Vordergrund. Spielerisch und erlebnisorientiert lernen die Kinder, wie wichtig Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis sind.

Inhalte des Trainings:

• Förderung von Teamwork und Zusammenhalt

• Entwicklung von Empathie und Perspektivwechsel

• Kooperationsspiele, die Vertrauen und Kommunikation stärken

• Respektvolles und aktives Zuhören

• Gespräche rund um die Frage: Was macht eine gute Freundschaft aus?

„Mission miteinander“ schafft einen geschützten Raum, in dem LernpartnerInnen soziale

Sicherheit gewinnen und ihre Rolle innerhalb einer Gruppe besser verstehen.


Action für Respekt – für LernpartnerInnen des 6. und 7. Jahrgangs (2× pro Woche)

Konfrontatives Sozialtraining für LernpartnerInnen des 6. und 7. Jahrgangs

Auch dieses Angebot findet in einer Gruppe von 12–14 LernpartnerInnen statt und setzt bewusst auf eine klare, konfrontative und zugleich wertschätzende Arbeit. Ziel ist es, eigenes Verhalten zu reflektieren, Grenzen zu erkennen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Zentrale Themen sind:

• Teamwork und gegenseitiger Respekt

• Umgang mit Provokationen und Konflikten

• Erkennen von strafbaren Verhaltensweisen• Respektvoller Umgang in Wort und Tat

• Aggressionsabbau und konstruktiver Umgang mit Wut

• Strategien für den Umgang mit Niederlagen

• Klärung von Streitsituationen

• Förderung von Zivilcourage – Hinsehen statt Wegsehen

„Action für Respekt“ stärkt die Fähigkeit, Konflikte fair zu lösen und sich auch in schwierigen Situationen respektvoll zu verhalten.


Online reden – fair bleiben – für LernpartnerInnen des 6. und 7. Jahrgangs (1× pro Woche)

Medien- und Sozialkompetenztraining für LernpartnerInnen des 6. und 7. Jahrgangs

In diesem Angebot arbeiten ebenfalls 12–14 LernpartnerInnen gemeinsam an einem bewussten, verantwortungsvollen und fairen Umgang im digitalen Raum. Die Inhalte orientieren sich nah an der Lebenswelt der Jugendlichen.

Inhalte des Trainings:

• Austausch über Interessen und digitale Lebenswelten

• Aktuelle Themen rund um Social Media

• Strafbares Verhalten im Netz

• Erkennen und Einordnen von Fake News

• Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI)

• Handyregeln im schulischen und privaten Kontext

• Sensibilisierung für Mediensucht

„Online reden – fair bleiben“ fördert Medienkompetenz, kritisches Denken und einen

respektvollen Umgang – online wie offline.


Gemeinsam für ein starkes Miteinander

Mit den Sozialtrainings von Büro49 leistet die Friedensschule Osnabrück einen wichtigen Beitrag zur Förderung von sozialer Verantwortung, Konfliktfähigkeit und Medienkompetenz.

Die Angebote ergänzen den schulischen Alltag und stärken die LernpartnerInnen nachhaltig –

für ein faires, respektvolles und gemeinschaftliches Zusammenleben.

Sebastian Häfker, Polizeihauptkommissar und erfolgreicher Judo-Sportler (Silbermedaillengewinner bei der Judo-WM in seiner Altersklasse), engagiert sich mit seiner Institution „SV Kompass – Gemeinsam formen wir die Zukunft – durch Sport, Zusammenhalt und Engagement“ seit Jahren für soziale Projekte in und um Osnabrück.

Bisher vor allem an Grundschulen aktiv, wird nun gemeinsam mit der Friedensschule Osnabrück ein neues, spannendes Kapitel aufgeschlagen. „Die Friedensschule ist unglaublich offen für solche Projekte. Man merkt einfach, dass es hier darum geht, den Kindern neue Chancen und Interessen zu eröffnen. Dieses Vertrauen und die Bereitschaft, auch mal etwas Neues auszuprobieren, sind die perfekte Grundlage, um die Kids zu motivieren und gemeinsam etwas Starkes auf die Beine zu stellen.“, erklärt Sebastian Häfker die ähnlichen Visionen und Ziele.

Plan des Projekts ist es, ein bis zwei Judo-Teams aufzubauen, die im Juni beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia“ an den Start gehen sollen. Damit dort nicht nur sportlich, sondern auch als Gemeinschaft überzeugt wird, ist für das zweite Halbjahr eine Judo-Werkstatt an der Friedensschule geplant. Hier sollen die Teilnehmenden intensiv trainieren, zusammenwachsen und sich gezielt auf den Wettkampf vorbereiten.

Um die passenden Lernpartnerinnen und Lernpartner zu finden, stellten Sebastian Häfker und Schulleiter Christoph Wiebke das Projekt zunächst theoretisch vor – gefolgt von einem Schnuppertag auf der Judomatte. Und der hatte es in sich: 52 motivierte LernpartnerInnen und Lernpartner, aufgeteilt in fünf Gruppen, probierten erste Haltegriffe und Verteidigungsaktionen im Bodenkampf aus. Die Begeisterung, die Teilnehmerzahl und das Niveau der Gruppen waren durchweg überzeugend.

Für Sebastian Häfker ist dabei klar: Entscheidend ist nicht nur Technik. Es geht darum zu sehen, wer bereit ist, auch dann weiterzumachen, wenn es anstrengend wird. Wer am Turnier teilnehmen möchte, braucht Ausdauer, Freude am Judo, Respekt und ein verlässliches Auftreten – in der Schule genauso wie außerhalb. Denn am Ende zählt, dass man sich aufeinander verlassen kann.

Die Friedensschule Osnabrück ist mit dem KI-Schulpreis 2025 in der Kategorie Teilkonzepte ausgezeichnet worden. Diese bundesweite Anerkennung würdigt innovative schulische Konzepte, die Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll, praxisnah und zukunftsorientiert in Schule und Unterricht integrieren. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz auf das Engagement aller Beteiligten.


Ein besonderer Dank gilt dem Projektleiter Herrn Knolle, der das Projekt mit großer fachlicher Kompetenz, Weitblick und Engagement entwickelt und gesteuert hat. Ebenso danken wir dem Lernbegleiter Herrn DiLenarda, der die Umsetzung intensiv begleitet und die Lernprozesse mit hoher pädagogischer Qualität unterstützt hat. Unser Dank richtet sich außerdem an alle teilnehmenden Lernpartner:innen, die mit Neugier, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben.


Der Projekterfolg wäre ohne starke Kooperationen nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Projektpartnern, dem RLSB Osnabrück, der Polizei Osnabrück sowie der Bohnenkamp-Stiftung, für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.


Unser Dank gilt darüber hinaus der Dieter Schwarz Stiftung, der Telekom Stiftung und der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ für die Auslobung des KI-Schulpreises und ihr kontinuierliches Engagement für innovative Bildungsprojekte in Deutschland.


Wir gratulieren allen weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern sowie den Schulen auf der Shortlist herzlich zu ihren beeindruckenden Projekten und Erfolgen. Zudem bedanken wir uns bei der Kultusministerin Hamburg sowie dem Niedersächsischen Kultusministerium für die ausgesprochenen Glückwünsche und die wertschätzende Unterstützung.


Der Gewinn des KI-Schulpreises 2025 bestärkt uns darin, Schule aktiv weiterzuentwickeln und Lernenden Kompetenzen für eine digital geprägte Zukunft zu vermitteln. Wir freuen uns darauf, diesen Weg engagiert fortzusetzen.

Alle Infos zum Projekt unter: www.demoki.info und unter: https://ki-schulpreis.land-der-ideen.de/schulen/friedensschule-osnabrueck

Auch für den 12.01.2026 hat der Schulträger entschieden, dass der Unterricht an der Friedensschule entfällt. Alle Lernpartner:innen unserer Schule habe die Möglichkeit, über unsere Lernplattform an ihren Materialpaketen zu arbeiten.

Eine Notbetreuung in der Schule ist sichergestellt.

Wir sehen uns am 13.01.2026 wieder in der Schule!

Angesichts der aktuellen und der vorhergesagten Wetterbedingungen fällt am Freitag, 9. Januar 2026, der Unterricht an allen allgemeinbildenden Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück aus.

Die Betreuung für all diejenigen Schülerinnen und Schüler, die dennoch in den Schulen erscheinen, ist sichergestellt.

Hoher Besuch auf der Baustelle 🧑‍🎄
Nach vielen Prominenten verschaffte sich nun auch der Weihnachtsmann einen Überblick über den Fortschritt auf der Baustellen der Friedensschule. Er lobte die Arbeit der Bauleute und bedankte sich im Namen aller Lernpartnerinnen und Lernbegleiterinnen der Friedensschule für ihren Einsatz. Als kleine Aufmerksamkeit überreichten seine Wichtel von Lernpartnerinnen liebevoll gestaltete Kekshäuschen für das ganze Team. 🎁
Bei seiner Visite schaute der Weihnachtsmann auch noch im Sekretariat und bei der Schulleitung vorbei. 🎀

Zum Ende des Jahres blickt die Friedensschule Osnabrück dankbar auf die vergangenen Monate zurück. Viele gemeinsame Projekte, Begegnungen und Entwicklungen haben das Schulleben geprägt und wären ohne das Engagement, die Unterstützung und das Vertrauen unserer gesamten Schulgemeinschaft nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Erziehungsberechtigten, Mitarbeitenden, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie Freundinnen und Freunden unserer Schule eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten, gesunden sowie zuversichtlichen Start in das neue Jahr.

Nach den Weihnachtsferien beginnt der Unterricht wieder am 06.01.2026. Wir freuen uns darauf, gemeinsam in ein erfolgreiches Jahr 2026 zu starten und den Weg der Friedensschule weiter aktiv zu gestalten.

Professionelles Equipment stärkt Teilhabe sowie sportliche und soziale Entwicklung

Große Freude an der Friedensschule Osnabrück: Die Lernpartnerinnen und Lernpartner der schulischen Tennis-AG durften sich kürzlich über neues, professionelles Trainingsmaterial freuen. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Spende der Helmers Stiftung, vertreten durch Ralph und Sylvia Helmers.

Die Spende umfasst Tennisschläger in verschiedenen Größen, hochwertige Tennisbälle, ein Street-Racket-Schulset sowie eine automatische Ballwurfmaschine. Darüber hinaus übernimmt die Stiftung für mehrere Jahre die Platzmiete und schafft damit eine verlässliche Grundlage für die nachhaltige Durchführung der Tennis-AG.

„Gerade für unsere Lernpartnerinnen und Lernpartner, die häufig keinen Zugang zu vereinsgebundenen Sportangeboten haben, ist die Tennis-AG ein echter Türöffner“, betont Christoph Wiebke, Schulleiter der Friedensschule Osnabrück.
Auch Yvonne Lorenz, Trainerin der Tennis-AG, unterstreicht die Bedeutung der Förderung: „Dank der Spende können wir endlich mit professionellem Material arbeiten und allen Teilnehmenden ein motivierendes und chancengerechtes Sportangebot machen.“

Bislang wurde überwiegend mit ausrangierten Schlägern aus dem Kollegium trainiert, die weder in Größe noch Zustand optimal waren. Das neue Equipment hebt das Angebot nun auf ein ganz neues Niveau und ermöglicht eine gezieltere Förderung der Jugendlichen.

Bei einem gemeinsamen Termin mit der Tennis-AG und dem Ehepaar Helmers wurde die Spende symbolisch übergeben. Das dabei entstandene Foto zeigt viele strahlende Gesichter – und steht für gelebte Chancengleichheit und nachhaltige Unterstützung.

Die Friedensschule Osnabrück bedankt sich herzlich bei der Helmers Stiftung für dieses wertvolle Engagement.